Hospizbegleitung
Wenn Sie sich eine Begleitung oder zunächst eine Beratung wünschen, wenden Sie sich gerne an unseren Koordinator Ortwin Engel-Klemm oder die stellvertretende Koordinatorin Eugenie Feyrer. Dies ist telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular möglich. Auch Ärztinnen und Ärzte, Pflegedienste, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Betreuende können den Kontakt zu uns herstellen.
1. Erstes Gespräch
Die Koordination vereinbart mit Ihnen einen Termin für ein persönliches Gespräch – meist bei Ihnen zu Hause oder an dem Ort, an dem die Begleitung stattfinden soll.
Gemeinsam sprechen wir über die Wünsche und Bedürfnisse des erkrankten Menschen und seiner An- und Zugehörigen, klären offene Fragen und überlegen, welche Form der Unterstützung hilfreich sein kann. Die Hospizbegleitung ist kostenlos.
2. Auswahl einer passenden Hospizbegleitung
Anschließend sucht die Koordination eine passende ehrenamtliche Hospizbegleiterin oder einen ehrenamtlichen Hospizbegleiter aus, die oder der sich auf Ihre persönliche Situation einlässt.
Bei einem ersten telefonisch vereinbarten Treffen mit der Begleiterin oder dem Begleiter lernen Sie sich kennen und besprechen, wie die Begleitung gestaltet werden soll.
3. Die Begleitung beginnt
Die ehrenamtliche Begleiterin oder der Begleiter besucht Sie regelmäßig – so oft, wie es für Sie sinnvoll und für die Mitarbeitenden möglich ist.
Die Begleitung richtet sich nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Sie schenkt vor allem Zeit, Aufmerksamkeit und menschliche Nähe: durch Gespräche, Zuhören und einfaches Dasein.
Auch An- und Zugehörige finden ein offenes Ohr und können Entlastung erfahren, indem sie z.B. Zeit für eigene Vorhaben einrichten können.
Pflegerische, medizinische oder hauswirtschaftliche Aufgaben übernehmen die Ehrenamtlichen nicht.
Während der gesamten Begleitung bleibt die Koordination neben den Hospizbegleitenden Ihre zusätzliche Ansprechperson.
4. In der letzten Lebensphase und darüber hinaus
Wenn sich der Gesundheitszustand verändert und das Lebensende näher rückt, passen wir die Begleitung gemeinsam mit Ihnen an. Bei Bedarf können auch weitere Hospizbegleitende einbezogen werden. Nachtwachen können wir leider nicht anbieten.
Auch nach dem Tod des begleiteten Menschen lassen wir Sie nicht allein. Das Trauercafé und die Trauerspaziergänge ermöglichen den unverbindlichen Austausch mit anderen Trauernden. Darüber hinaus können Sie eine Einzelbegleitung durch unsere ausgebildeten ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen erhalten. Auch diese Angebote sind kostenlos.